Mein bester letzter Sommer

Heute gibt es eine Rezension zu einem Buch, welches ich sehnlichst erwartet habe. Seit es im Programm angezeigt und das wunderschöne Cover in Verbindung mit der sehr gefühlvollen Geschichte veröffentlicht wurde musste ich es einfach lesen.

Klappentext:

Wann du die große Liebe triffst, kannst du dir nicht aussuchen

Tessa hat immer gewartet – auf den perfekten Moment, den perfekten Jungen, den perfekten Kuss. Weil sie dachte, dass sie noch Zeit hat. Doch dann erfährt das 17-jährige Mädchen, dass es bald sterben muss. Tessa ist fassungslos, wütend, verzweifelt – bis sie Oskar trifft. Einen Jungen, der hinter ihre Fassade zu blicken vermag, der keine Angst vor ihrem Geheimnis hat, der ihr immer zur Seite steht. Er überrascht sie mit einem großartigen Plan. Und schafft es so, Tessa einen perfekten Sommer zu schenken. Einen Sommer, in dem Zeit keine Rolle spielt und Gefühle alles sind …

Das Buch ist 2016 im Heyne>fliegt Verlag erschienen und kostet 14,99€

Zum Buch: Mein bester letzter Sommer: Roman

Was mich einfach besonders heiss auf das Buch gemacht hat, war die Tatsache dass der Titel einfach mit dem Klappentext harmoniert hat. Das macht zwar noch nicht aus ob ein Buch gut ist oder nicht, aber es macht einen deutlich heisser auf das Buch.

Bei dem Buch an sich fangen wir am besten bei der Protagonistin an. Die ehrlich gesagt sehr. sehr. SEHR anstrengende Protagonistin, die mich nach Kapitel 3 einfach nurnoch angekotzt hat. Okay, ich habe Verständnis dafür dass wenn man stirbt eben noch einmal das Leben das man vielleicht geführt hätte ersehnt und auch daran denkt ABER es auf eine Art zu tun wie „Oh mein Gott, keiner interessiert sich für mich!“ finde ich einfach nicht in Ordnung. Das ist eben auch der Grund gewesen warum ich „Bevor ich sterbe“ einfach nur ätzend fand und das war dann eben auch ausschlaggebend für „Mein bester letzter Sommer“. Das Buch steht und fällt eben mit dem Protagonistin und mit der bin ich hier eben einfach nicht zurechtgekommen. Ich meine Leute, wenn man stirbt und das GRÖßTE Problem ist dass man noch Jungfrau ist, dann hat man ein gewaltiges Problem.

ABGESEHEN von der Protagonistin war das Rahmenszenario einfach großartig. Ohne Witz, ALLE anderen Charaktere in dem Buch waren mir sympathisch. Wirklich alle. Außer die Protagonistin. Der Trip auf den sich die beiden begeben war fantastisch beschrieben und toll ausgearbeitet. Die Story war eben eine die einen wirklich zum heulen bringt. Und zum Verzweifeln, weil man sich nur denkt, die Protagonistin sollte eher zu einem Facharzt, als einen Road Trip zu machen.

Okay ich sehe jetzt einfach mal wirklich von Tessa ab und gehe nur auf die anderen Aspekte ein die das Buch eben trotzdem lesenswert machen. Ein Punkt waren die wunderschönen Dialoge die in tollen Momenten geführt wurden und einen auch noch nach dem lesen berührt haben.

Also wenn ihr mit nervigen Protagonisten zurechtkommt solltet ihr einen Blick reinwerfen. Vielleicht erstmal in einer Leseprobe?

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