Die Längste Nacht von Isabel Abedi

Heute gibt es eine etwas speziellere Rezension! Ich habe die Ehre an der Arena Blogtour zu „Die längste Nacht“ von Isabel Abdi teilnehmen zu dürfen. Vielen lieben Dank dafür noch einmal! Heute gibt es aber wie gesagt eine etwas speziellere Rezension, warum? Weil am Ende der Rezension noch etwas italien-Feeling auf euch wartet 😉

Klappentext:

Es sind nur ein paar Sätze in einem noch unveröffentlichten Manuskript, das Vita im Arbeitszimmer ihres Vaters findet – aber etwas an ihnen verzaubert und verstört die Siebzehnjährige gleichzeitig. Wenig später bricht sie mit ihren Freunden zu einer Fahrt quer durch Europa auf und stößt in Italien durch Zufall auf den Schauplatz des Manuskripts: Viagello, ein malerisches kleines Dorf. Der Ort strahlt für Vita eine merkwürdige Anziehungskraft aus, die noch stärker wird, als ihr der Seiltänzer Luca buchstäblich vor die Füße fällt. Auf den ersten Blick ist Luca für Vita etwas Besonderes, doch etwas an ihm und seiner Familie kann sie nicht fassen. Noch ahnt sie nicht, dass er sie auf eine Reise tief in ihre Erinnerungen führen wird, an deren Ende etwas steht, was einst in Viagello geschah – in jener längsten Nacht.

Das Buch ist 2016 im Arena Verlag erschienen und kostet 19,99€

Zum Buch: Die längste Nacht

Ich habe bisher (leider) noch nichts von Isabel Abedi gelesen. Viele loben ja ihr anderes Buch „Isola“ und dessen Folgebände. Dieses steht zwar schon länger auf meiner Wunschliste, gekauft habe ich es aber bisher nicht. Meine Erwartungen an dieses Buch waren im Vorfeld schon relativ hoch weil ich eben fast nur positives über die Autorin gehört habe.

Das Buch wirft einen wirklich direkt in die Handlung hinein. Man bekommt die Situation kurz geschildert und begibt sich dann auf das Abenteuer von Vita, Trixie und Danillo. Was ich ganz am Anfang erwähnen möchte ist wie unglaublich angenehm Isabel Abedi´s Schreibstil ist. Sie schreibt einfach mit einem angenehmen Tempo und das so detailliert dass man einfach nur Respekt vor der Autorin haben sollte.

Respekt sollte man ausserdem haben weil sie unglaublich Atmosphärisch schreiben kann. Wir sind auf diesem Trip durch Europa und man hat bei jedem Stopp wirklich das Gefühl dort zu sein. Sie schafft es das Klima des jeweiligen Landes zu verbreiten und man fühlt sich auch wenn man das Buch alleine mit einem Tee in der Hand in seinem kalten Zimmer liest und der Regen draussen an die Scheibe hämmert wie in der Sonne. Das Buch ist sofort präsent und wenn man es Aufschlägt ird man wirklich eingesogen von diesem unglaublichen Trip.

Was ich auch sehr sehr schön fand war das Tempo. Es war nicht zu schnell, man hat sich Zeit gelassen bei Momenten die Zeit gebraucht haben und es ging schneller voran als die Geschichte Fahrt aufgenommen hat. Ich fand es auch ganz toll wie isabel Abedi die Umgebung beschrieben hat. Sie hat zum Beispiel eine alte Gasse geschildert auf einer ganzen Seite und es wurde einfach nicht langweilig. Das Buch hätte aus dieser einen Gasse bestehen können und wäre trotzdem wunderschön und aussergewöhnlich.

Was ich auch ganz arg geschätzt habe sind die vielen Informationen die wir nicht nur über Italien bekommen haben. Es war wie als ich damals in Rom war und einfach nur schön zu lesen. Man hatte wieder dieses Urlaubsflair und das obwohl das Buch einen schweren Punkt hat.

Ich schätze Isabel Abedi auch weil sie es (ENDLICH MAL) geschafft hat einen jugendlichen Charakter auch jugendlich zu beschreiben. Bei vielen Büchern habe ich das Gefühl die Autoren können zwar schreiben, den Charakter jugendlich zu lassen gelingt ihnen aber trotzdem nicht. Isabel Abedi hat es aber geschafft den Charakter hinter Vita jugendlich zu lassen. Vita hatte stimmungsschwankungen die mir sehr charaktergetreu vorkamen genau wie ihre Gedanken und Handlungen einfach stimmig waren. Ein großes Lob!

Was ich im Anschluss einfach sagen möchte, Spart euch euer Geld für den Urlaub und kauft euch dieses Buch!(kleiner Spaß) Es bringt euch aber auf jeden Fall Urlaubsflair und ist dabei noch unfassbar spannend! Von mir gab es 5 Sterne und ist eine absolute Leseempfehlung!

Zum Anschluss gibt es ja noch wie angekündigt noch etwas Italien-Feeling. Als ich in Rom war habe ich so ein tolles Tiramisu gegessen und nun ist Tiramisu für mich ein Stück Italien. Ich hoffe euch schmeckt das Tiramisu genauso wie mir. Viel Spaß beim nachmachen und guten Appetit!

Tiramisu-Cocoa-Single-Sun.jpg

Zutaten

3 EL Zucker

6 Eier, getrennt

500 g Mascarpone

50 ml Amaretto oder Brandy

30 Löffelbiskuits

350 ml kalter Espresso

4 EL ungesüßtes Kakaopulver

Zubereitung

Zucker und Eigelb hell und cremig aufschlagen. Mascarpone und die Hälfte des Amaretto hinzufügen und gut verrühren.

Eiweiß mit einem sauberen Schneebesen oder Handrührgerät steif schlagen und unter die Mascarponemischung heben.

Espresso zusammen mit dem restlichen Amaretto und 1 TL Kakaopulver in eine flache Schüssel gießen und gut verrühren. Einen Löffelbiskuit nach dem anderen kurz hineintunken und den Boden einer Glasform (rund oder viereckig, ca. 20 cm groß) damit auslegen.

Sobald der Boden der Form bedeckt ist, die Hälfte der Mascarponemischung daraufgeben und glatt streichen. Mit der halben Menge Kakaopulver bestäuben und eine weitere Schicht in Espresso getauchte Löffelbiscuits darauf verteilen. Wieder eine Schicht Mascarpone darauf geben, glatt streichen und mit dem restlichen Kakaopulver bestäuben.

Vor dem Servieren 4 Stunden kühl stellen.

Lasst es euch schmecken!:)

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2 Kommentare zu „Die Längste Nacht von Isabel Abedi

  1. Lieber David, auch hier: mille Grazie. Deine Rezension bestärkt mich an einem ganz besonderen Punkt, der für mich beim Schreiben so wichtig ist: Die Authentizität meiner Figuren. Dass es beim Leser, bei Dir, so ankommt, ist ein großes Geschenk!

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